Der Kampf gegen die (drohende) Diktatur in Hongkong

Tue, 18 Feb | 19:30 - 23:30
café decentral, hallerstraße 1, innsbruck

Vortrag & Diskussion mit Ralf Ruckus

In der europäischen Linken hat die Debatte über die Bewegung in Hongkong seltsame Formen angenommen. Die Zeitschrift “konkret” vergleicht sie pauschal mit den Rechtsextremen von Pegida, für Slavoj Žižek ist sie eine „Revolte der Reichen“ zur Erhaltung ihrer Privilegien. Mit der komplexen Realität hat das wenig zu tun.

Heterogen zusammengesetzt, ohne Anführer und Repräsentanten, ohne zentrale Organisation und Programm kämpfen die Protestierenden seit Juni 2019 kreativ und solidarisch gegen Polizeigewalt, Kriminalisierung, und die Intervention des autoritären Regimes der Kommunistischen Partei Chinas in Hongkong.

Ein Großteil der Linken aus Hongkong ist an Selbstorganisierung und Widerstand beteiligt, mischt sich in die politischen Debatten ein und kritisiert u.a. die rassistischen Haltungen anderer Beteiligter oder die fehlende Kapitalismuskritik der Bewegung.

Ralf Ruckus wird von seinen Beobachtungen in Hongkong berichten und Bezüge herstellen zur linken Debatte hier wie dort und dem derzeitigen weltweiten Zyklus sozialer Kämpfe und Aufstände.

In Kooperation mit Kulturkollektiv ContrApunkt

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